Holz bearbeiten

So mache ich es

Ob Baumperlen, Druiden-Eier, gedrehte Stäbe oder sonstige Holzfunde, entrinde ich sofort und lasse es erst mal ca. ½ Jahr in Ruhe trocknen, bevor ich es bearbeite. Zuerst ca. 3 Monate draußen unterdacht und danach ca. 3 Monate im Innenraum. Es ist bekannt, dass Holz lebt und atmet und in sich immer weiter arbeitet. Im Holzkern ist immer noch eine Restfeuchtigkeit, die weiterhin an die Oberfläche transportiert wird. Wird das Holz zu früh bearbeitet z. B. mit falschem Öl, Wachs oder Lack versiegelt, dann ist die Holzoberfläche verschlossen und die Feuchtigkeit kann nicht mehr großflächig entweichen und sucht sich dann geballt irgendwo einen Weg nach außen. So kann das Holz nach einiger Zeit unschöne Risse bekommen.

Grundsätzlich bearbeite ich meine Hölzer mit natürlichen Mitteln, die gesundheitlich unbedenklich sind und immer mit der Hand. Sehr selten, wenn die Borke sehr hart ist, nehme ich zur Feinbearbeitung meinen Hand-Dremel zur Hilfe, um kleine Furchen und feinste Ecken zu säubern. Wenn ich mit der Bearbeitung fertig bin, öle ich die Holzoberflächen mit Lein- oder Walnuss Öl (trocknende Öle) ein gebe danach den Holzstücken noch eine weitere Zeit zum Trocknen.


Holz-Butter

Für die Endbearbeitung

Zum Polieren und versiegeln der Oberflächen verwende ich meine selbst hergestellte „Holzbutter“. Es ist eine Mischung aus Bio Leinöl, natürlichem Bienenwachs (aus eigener Imkerei) und Lanolin. Alle Stoffe sind in hochwertiger Bioqualität und auf natürlicher Basis. Diese Wachs/Öl Mischung gibt den Oberflächen einen unglaublich schönen Glanz und hebt die Struktur in den unterschiedlichen Farbtönen so hervor, als würde es das innere Feuer des Holzes neu entfachen und nochmal neu zum Leben erwachen.


Kayo-Matú

RitualARTwork – NativeART – IndigenousART – PaganART

Rituelle Kunstobjekte inspiriert durch die Natur